Sarah Dietz überlässt der Stadt Soest ihr Werk 'To Touch'. Sie überreicht es am 17.2.26 an den Leiter des Museum Wilhelm Morgner M. Stockhausen, der es ihr seinerseits zur weiteren Verwendung zurück übergibt. Das zusammen mit einem Leihvertrag, der sicherstellt, dass das Museum das Bild bei Bedarf nutzen kann. "Das ist eine Win-Win Situation" sagt Stockhausen, denn das Museum besitzt ein sehr gutes Bild der Künstlerin und sie selbst kann es für ihre weitere Profilierung z.B. bei Ausstellungen nutzen. So wird Frau Dietz auch über das Stipendium hinaus von Soest aus gefördert.
Sarah Dietzt, 'To Touch', 2025, 33cmx28,5 cm, colorpencil on Paper, Foto aus dem Katalog Kulturparlament
Übergabe im MWM, Foto Kulturparlament
Am 23.11.2025 wird im Museum Wilhelm Morgner die Ausstellung "There ist a Softness about the Night" in Anwesenheit zahlreicher Besucher feierlich eröffnet.
In der Veranstaltung "Philosophie trifft Kunst" führen Michael Stockhausen (Museumsleitung) und Thomas Wachtendorf (Philosoph) im Dialog durch die Ausstellung.
Den Abschluss der Ausstellung bildet die Finissage am 8. Februar 2026, in der der Katalog zur Ausstellung präsentiert wird.

Foto G.Schäper
Museumswände werden einbezogen Foto Kulturparlament
Finissage, Foto Kulturparlament
Finissage Sarah und M.Stockhausen, Foto Kulturparlament
Katalog
Der Katalog weist liebevolle Handarbeit auf. Fotos sind eingeklebt, eine Faltung ermöglicht die Vergrößerung eines zentralen Bildes aus der Ausstellung und die Bindung ist eine von Hand angefertigte Naht. Das farbige eingelegte Vorwort erinnert an einen post-it auf dem großen Bild in der Ausstellung. Schraffuren wirken wie original aufgezeichnet.
Werkschau - Vernissage am 15.8.24
Nach 6 Monaten leben und arbeiten im Künstlerhaus im Paulipark beendet Sarah Dietz ihre Stipendiumszeit mit einer Werkschau, in der sie die entstandenen Arbeiten zeigt.


Sarah und Gast, Foto Kulturparlament
http://hermeyer-akkordeon.de/ Foto Kulturparlament
Foto Kulturparlament
Musik: http://hermeyer-akkordeon.de/
In Soest angekommen
Ab März 2024 bewohnt Sarah Dietdas Künstlerhaus im Paulipark. Hier arbeitet sie intensiv an ihren Zeichnungen.
Bei Erkundungsgängen durch die Stadt hat sie zahlreiche Objekte gefunden, die ihr als Inspiration oder Vorlage dienen können. Da sind schmiedeeiserne Laternen, geschwungene Zäune oder auch die Stuckarbeiten an alten Fachwerkhäusern.
Sarah im Künstlerhaus (Foto Kulturparlament Soest)
Foto Bunte
Am 14. Mai stellt Sarah Dietz sich und ihre Arbeit den Mitgliedern des Kulturparlament Soest und allen Interessierten im Zuge der Mitgliederversammlung des Kulturparlament Soest vor.
Kontakte zu Künstlern und Künstlerinnen ergeben sich bei Besuchen im Künstlerhaus BEM Adam, in der Zeichengruppe von Petra Jordan, beim Besuch des Kunstforums Buddemühle und beim Besuch des Zeichners Andreas Rosenthal.
Kunstforum Buddemühle mit K.-P. Kirchner, Foto Kulturparlament
Besuch bei Andreas Rosenthal, Foto Kulturparlament
7. Februar - Sarah Dietz wird von Herrn Dr. Ruthemeyer im Rathaus begrüßt und zugleich stellt sie sich den Sponsoren vor.
Besuch im Rathaus (Foto: Frede)
Besuch im Rathaus (Foto Frede)
(Foto: Dietz)
Sarah Dietz (1995)– bildende Künstlerin mit Sitz in Den Haag –
"Sarahs Werke sind eng mit ihr selbst verbunden. Es zeigt eine innere Welt, die mit Angst, Verletzlichkeit, Unbehagen und Melancholie verbunden ist. In ihrer Arbeit sucht sie nach der emotionalen, nicht greifbaren Realität, mit der wir uns alle auseinandersetzen, die aber manchmal schwer zu finden ist.
Ihre Arbeit besteht hauptsächlich aus Zeichnungen, die zusammen eine Installation ergeben. Diese Zeichnungen zeigen florale/dekorative Muster. Durch das Zeichnen dieser Muster versucht sie, zum Wesen des Zeichnens vorzudringen (was für sie das ist). Während das Zeichnen der Muster geradezu obsessiv ist, wird der Akt des Zeichnens meditativ. Teilweise aufgrund des meditativen Aspekts des Zeichnens, aber auch aufgrund der Verwendung ihres Archivmaterials aus altem Papier, stößt sie im Entstehungsprozess auf existenzielle Fragen, die sich mit Themen wie Leben, Tod, Unbehagen, Verlust, Einsamkeit und Angst beschäftigen. Die Muster, die ihre Aufmerksamkeit zunächst nur durch ihre Schönheit erregten, beginnen dadurch eine Geschichte zu erzählen.
Darüber hinaus geht es in ihren Arbeiten auch stark um die Schönheit der Zeichnung selbst, die Direktheit und Entschlossenheit der Linie. Wie man etwas mit einer Vielzahl von Linien zum Leben erweckt. Das Zeichnen ermöglicht es ihr, einen Platz einzunehmen." (übersetzung aus http://sarahdietz.nl/?page_id=11)
Jurysitzung am 24.11.2023 (Foto Möhle-Buschmeyer)
24.11.2023 - Sarah Dietz wird als Stipendiatin 2024 von der Jury ausgewählt.
Juroren sind Frau Dr. Cora Waschke, Frau Kim Behm, Herr Klaus-Peter Kirchner und beratend Herr Matthias Lars Anders (Stipendiat 2022).
Begründung der Jury lautet:
"Die Bewerbung von Frau Dietz zeichnet sich wie folgt aus:
Die zeichnerische Arbeit von Sarah Dietz greift ornamental wuchernd über das Zeichenblatt hinaus in den Raum. Das Vegetabile, in Anklängen Jugenstilhafte steht im Kontrast zu einem groben Strich, der das Dekorative konterkariert. Unter Einbezug von Objekten wie Kandelabern oder alten Bilderrahmen gelingt es ihr eine poetische-assoziative Raumathmosphäre herzustellen."