Aktuelles

Am 22. Juli 2021 haben die Wilhelm-Morgner-Stipendiatin Javkhlan Ariunbold  und der Stipendiat Jörg Kratz die Arbeit ‚Ein Labyrinth von Javkhlan Ariunbold und Jörg Kratz‘, die sie der Stadt Soest überlassen, der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist ein in die Mauer des Pauliparks eingelassenes Fingerlabyrinth.

Fotos Pape, Ariunbold

Javkhlan Ariunbold und Jörg Kratz haben hierzu im Ausschuss für Kultur erläutert: „Im Rahmen des Wilhelm-Morgner-Stipendiums 2020 würden wir gerne ein ortsbezogenes Kunstwerk für die Stadt Soest anfertigen, das sowohl unsere Erfahrungen während des viermonatigen Aufenthaltes im Künstlerhaus reflektiert, als auch einen lokalen Bezug herstellt. … Ausgehend von der Erfahrung der mittelalterlichen Wege- und Straßenführung in Soest entstand die Idee, für den Paulipark ein Fingerlabyrinth zu entwerfen.“

In einer Feierrunde im Park haben die Künstler ihre Gedanken zum Werk erläutert und sich bei der Stadt Soest und den Stadtwerken Soest für die finanzielle Unterstützung bedankt. Für die Stadt sprach Frau Christiane Mackensen als stellvertretende Bürgermeisterin Anerkennung und Dank aus.

Gefertigt wurde die 108×108 cm große Grünsandsteinplatte von der Firma G.Schulte, Büecke.

.

Ausstellung 9.Mai – 18. Juli 2021
Manaf Halbouni „Zone“

Kulturparlament Soest e.V. in Kooperation mit der Stadt Soest und RAUM SCHROTH

Der deutsch-syrische Künstler Manaf Halbouni war im Jahr 2018 Wilhelm-Morgner-Stipendiat des Kulturparlaments Soest e.V. Seine künstlerischen Aussagen nehmen die Themen Flucht, Krieg und Unterdrückung auf und weisen damit indirekt auf die Themen Demokratie, Frieden und Freiheit hin.

In der Ausstellung im Museum Wilhelm Morgner mit dem RAUM SCHROTH zeigt der Künstler eine den Innenraum in den Außenraum des Museums weiterführende Installation, die auf die bedrückenden Trennlinien zwischen Völkern und Staaten hinweist. Zusätzlich zu dieser Projektinstallation werden weitere Objekte zum Themenbereich „Mauern“ und „Grenzen“ im Museum präsentiert.

Ein umfangreiches Programm greift die Themen der Ausstellung auf:

Sonntag, 30. Mai 2021,  15.00 Uhr  im Museum Wilhelm Morgner: Künstlergespräch mit Manaf Halbouni

Sonntag, 30.Mai 2021,  18.30 -21.00 Uhr im Museum Wilhelm Morgner:  Manaf Halbouni im Gespräch mit der Sea-Watch Aktivistin Gabriele Kribus  über Grenzerfahrungen im Mittelmeer.

Moderation Jürgen Kaumkötter, Direktor Museum für verfolgte Künste in Solingen.

Dienstag, 08. Juni 2021; 18:30 Uhr Grüner Salon Soest in der Kirche St.Petri Soest: „Flucht und Asyl: Was passiert in Soest?“ Die Veranstaltung wird zeitgleich in das Foyer des Museums Wilhelm Morgner gestreamt und ist zeitgleich und später unter folgendem Link aufzurufen: http://bit.ly/FluchtundAsylSoest

Moderation:  Dr. Hermann Buschmeyer & Ulrike Burkert   mehr: PDF Flyer

Mittwoch, 16.Juni 2021,  18.30 – 21.00 Uhr  im Foyer des Museums Wilhelm Morgner: Philosophischer Exkurs und tänzerische Pantomime

Dr. Thomas Wachtendorf (Universität Oldenburg): Vorurteile, Vorannahmen, Unterstellungen: Über die Grenzen des klaren Denkens  Vortrag mit anschließender Diskussion.

Intervention: Tänzerische Pantomime Charles-Albert Mudry ( Genf)

Videodokumentation über aktuell vorhandene „aggressive Grenzen“ zwischen Staaten und Territorien.  Dauerschleife im Monitor am Eingangsfenster des Museums Wilhelm Morgner. Pfadfinder der Patrokligemeinde

Ausstellungseröffnung, Fotos Möhle-Buschmeyer

Nachrichten

Am 22. Juli haben Javkhlan Ariunbold und Jörg Kratz ihr Fingerlabyrinth der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Ausschreibung für das Wilhelm-Morgner-Stipendium 2022 ist erfolgt.

The scholarship „Wilhelm-Morgner-Stipendium 2022“ has been announced.

Einsendeschluss/Deadline: 16. Oktober 2021