Manaf Halbouni

Manaf Halbouni

``Ich arbeite an 1000 Sachen gleichzeitig.``

Halbouni wohnte und arbeitete von März bis August 2018 im Künstlerhaus im Paulipark in Soest.

Als Konzeptkünstler thematisiert er vielfach die Bereiche Heimat, Flucht und Krieg, dies wohl nicht zuletzt aufgrund seines deutsch-syrischen Lebens- und Erfahrungshintergrundes.

Anlässlich seiner Teilnahme an der „Langen Nacht der Kunst“ in Soest schrieb er über seine künstlerische Arbeit:

„Bei meinen Arbeiten beschäftige ich mich viel  mit Beton und der Verbindung zwischen diesem und anderen Materialien. Beton reizt mich stark, es strahlt für mich sowohl Stärke und Macht, als auch Widerstand aus.

Einen weiteren Schwerpunkt meiner Arbeit stellt die Objektkunst dar, das sind überwiegend Objekte, die benutzt werden können und so ihre Wirkung entwickeln.

Zudem arbeite ich an einem Projekt, das ich  „What if“ nenne. Es ist das Gedankenspiel eines alternativen Weltverlaufs. – Was wäre, wenn die industrielle Revolution des 19. Jahrhundert im Osmanischen Reich und dem arabisch geprägten Teil der Welt stattgefunden hätte?“ (Halbouni 10.8.2018)

Im Atelier 2018

Am 31.10.2018 wurde im Zuge einer öffentlichen Veranstaltung das Kunstobjekt „speak free“ eingeweiht und damit der Stadt Soest als Geschenk überreicht. Er hat das Kunstobjekt „speak free“ im Zusammenhang mit seinem Stipendiumsaufenthalt in Soest für die Stadt Soest erstellt und absichtsvoll  in den Rosengärten aufgestellt. Finanziert wurde die Arbeit durch private Spenden und Fördergelder des Wilhelm-Morgner-Stipendiums 2018.

Die Fotos zeigen von links: Aufbauarbeit, Mitglieder der Jugendkirche Soest halten Reden über je selbstgewählte Themen, Einweihung durch den Bürgermeister

Nachrichten

Am 22. Juli haben Javkhlan Ariunbold und Jörg Kratz ihr Fingerlabyrinth der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Ausschreibung für das Wilhelm-Morgner-Stipendium 2022 ist erfolgt.

The scholarship „Wilhelm-Morgner-Stipendium 2022“ has been announced.

Einsendeschluss/Deadline: 16. Oktober 2021