Franziska Reinbothe

Franziska Reinbothe

Der Schwerpunkt der Arbeit von Franziska Reinbothe liegt in der abstrakten Malerei mit einer starken Hinwendung zur Skulptur.

Frau Reinbothe lebte und arbeitete im Herbst 2016 im Künstlerhaus im Paulipark, wo zahlreiche Gemälde entstanden. Ihre Arbeiten zeigte sie zum Abschluss ihres Aufenthaltes im Künstlerhaus und 2018 in der Ausstellung „KRÄFTE MESSEN“ die vom 28. Januar bis 18. März 2018 im Museum Wilhelm Morgner, Soest parallel zu der Ausstellung „Road Trip“ von Latefa Wiersch lief. Ein gleichnamiger Katalog dokumentiert die Ausstellung.

„Franziska Reinbothes künstlerischer Schwerpunkt liegt in der ungegenständlichen Malerei. Sie ist zwar dem Tafelbild verbunden, untersucht aber sein Erweiterungspotenzial. Dabei bewegt sie sich an der Schnittstelle von Malerei zu Skulptur. Sie dehnt, faltet, bricht oder durchschneidet ihre Bilder nach Beendigung des Malprozesses. Einige von ihnen ragen dann weit in den Raum hinein, andere haben sich bereits vollständig von der Wand gelöst. Immer aber geht es um zeitgenössische Malerei, deren Mittel, Möglichkeiten und Variabilität.

In ihren Bildern spiegelt sich dasjenige wider, das sie beim Malen umgibt: Der Ort an dem sie sich befindet, dessen Größe, seine Farbigkeit, das vorhandene Licht, aber auch ihre eigene Verfasstheit. So gesehen sind alle ihre Bilder Zeugnisse eines bestimmten Ortes zu einer bestimmten Zeit, definiert durch ihren Blick und ihr Tun.“

W.Liedmann, Vorwort zum Katalog „KRÄFTE MESSEN“, 2018)

Nachrichten

Am 22. Juli haben Javkhlan Ariunbold und Jörg Kratz ihr Fingerlabyrinth der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Ausschreibung für das Wilhelm-Morgner-Stipendium 2022 ist erfolgt.

The scholarship „Wilhelm-Morgner-Stipendium 2022“ has been announced.

Einsendeschluss/Deadline: 16. Oktober 2021