Am 31.Mai 2006 stimmt der
Rat der Stadt Soest der vorgelegten Rahmenvereinbarung
zur Wiederbelebung des Künstlerstipendiums zu.
Sie wurde am 20.Juni 2006
durch die Unterschrift der Sponsoren, der Ingrid-Kipper-Stiftung und der
Stadt Soest rechtskräftig.
Der Verein Kulturparlament
Soest e. V. hat mit dieser Vereinbarung die inhaltliche Nutzung der Immobilie
an der Paulistraße mit zwei sich er- gänzenden Schwerpunkten
geprägt.
Stipendienhaus
Mit der Vergabe des Wilhelm-Morgner-Stipendiums
wird das Haus in einem zweijährigen Rhythmus für jeweils drei-
bis sechs Monate an eine Künstlerin/ einen Künstler vergeben,
die in einem vorher- gehenden Auswahlverfahren von einer dreiköpfigen
Fachjury bestimmt wird.
Verantwortlich koordiniert
wird das Wilhelm- Morgner-Stipendium durch Dorothee Merseburger-Zahrnt
und Conny Schröer. Sie sind in ihrer Arbeit eng mit dem Vorstand des
Kultur- parlament Soest e.V. verbunden, der das
Stipendium in den Fragen
von Organisation und Finanzierung absichert.
Studienhaus
Außerhalb der Zeiten,
in denen Wilhelm- Morgner-Stipendiaten im Künstlerhaus an der Paulistraße
zu Gast sind, gibt es das Angebot von
Studienaufenthalten in diesem
Haus. Zur Vergabe dieser vier- bis achtwöchigen Studienzeiten an Forschende,
Lehrende und Studierende aus
dem Bereich von Kunst und
Kultur gibt es eine Zusammenarbeit mit den Vorständen der kulturtragenden
Vereine in Soest. Verantwortliche
Koordinatoren des Vereins
Kulturparlament sind hier Ulrike Sasse und Dr.Hermann Buschmeyer.
Grundlage für die kostenfreie
Vergabe von Studien- und Nutzungszeiten ist das Prinzip, dass mit den Gästen
oder Veranstaltungen das Kulturleben in der Stadt Soest gefördert
wird. Eine entsprechende
Belegungsübersicht
finden sie in der Kalender-PDF dieser Homepage.
Einzig die Nutzungsbedingungen
für das Haus Paulistraße 7a sind einzuhalten.
Das Haus Paulistraße 7a
Das ehemalige Wohnhaus der
Familie Sternberg wurde in den 50ziger Jahren gebaut und ist heute Teil
einer kleinen Parkanlage im Herzen der
Altstadt. Über
den Fußweg mit dem das Haus erschlossen wird, verbinden sich die
Straßen "Am Isenacker" und "Paulistraße". Am nördlichen
Parkausgang grenzt der Garten
des Hauses "Am Spiegel" an, in dem das Stadtarchiv der Stadt Soest untergebracht
ist. Am südlichen Parkaus- gang, ca. 250 Meter entfernt, begrenzt
der Kirchhof der Paulikirche die Grünanlage.
Das Erdgeschoss des 143 Quadratmeter
großen Hauses ist lichtdurchflutet und in seiner Aufteilung multifunktional.
Mit einer kleinen Veranstaltungs- küche und Toilette ist es als Arbeits-
und Aus- stellungsbereich nutzbar. Im Dachgeschoss befinden sich Wohn-
und Arbeitszimmer, Schlaf- zimmer, Badezimmer und eine kleine Wohnküche.
Das Künstlerhaus ist
voll eingerichtet und mit den technischen Möglichkeiten Telefon und
DSL-Zugang ausgestattet. Nach Süden hin gibt es eine durch eine Bepflanzung
zur öffentlichen Grünanlage hin geschützte Terrasse.
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