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| Stipendiaten |
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| Rabea Eipperle |
Rabea
Eipperle, Berlin, wurde am 16.November 2007 zur Wilhelm-Morgner-Stipendiatin
2008 gewählt. |
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| In
der Würdigung der Jury des Wilhelm- Morgner-Stipendiums: |
Die
Künstlerin Rabea Eipperle aus Berlin hat das Wilhelm-Morgner-Stipendium
2008 erhalten. Die Jury hat ihre Beschäftigung mit Fotografie und
Video gewürdigt, wobei sie besonders ihren Humor und Ironie hervorgehoben
hat. Die Arbeit von Rabea Eipperle handelt von gesellschaftlichen Mustern,
Rollen und medialen Stereotypen die oft sexualisiert sind. Bilder die in
ihren Videos und Fotos entstehen stellen eine Mischung aus verschiedenen
Klischees aber auch den Neuerfindungen im Moment der künstlerischen
Realisierung dar. Für die Künstlerin ist es wesentlich, den engen
Rahmen des Studios zu sprengen und mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.
Die
Menschen, die in ihren Fotos und Videos mitwirken, sind authentische Personen,
die aber von der Künstlerin in verfremdete Zusammenhänge gestellt
werden. Die inszenierte Form prägt zur Irritation und zugleich zur
Annäherung an die gelebte Wirklichkeit bei. |
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| Corinna
Korth |
Frau
Corinna Korth wird am 25. November 2006 zur Wilhelm-Morgner-Stipendiatin
2006/2007 gewählt.
Die
Künstlerin wird während des Aufenthalts in Soest ein Projekt
weiterführen, bei dem sie die Rolle des Wolfes in Fiktion und Realität
analysiert. Das Projekt ist zum einen selbstinszenatorisch angelegt - so
wird die Künstlerin zu einem "Mischwesen" aus Wolf und Mensch. Zum
anderen stützt Corinna Korth ihr Projekt auf literatur- und naturwissenschaftliche,
soziologische und mythologische Recherchen und entlehnt Modelle und Methoden
aus den entsprechenden Disziplinen. Corinna Korth hat mit Obsessivität
und Leidenschaft dieses Projekt seit langer Zeit kontinuierlich weiterentwickelt.
Dabei verschmelzen Künstlerexistenz und Kunstschaffen, Prozess und
Ergebnis in eine nicht zu trennende Einheit. |
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| Tina Schwichtenberg |
| www.tina-schwichtenberg.de |
Frau Tina Schwichtenberg
wird am 12.Februar 1997 zur neuen Stipendiatin der Stadt Soest gewählt.
Die Begründung der Fachjuroren
lautet:
"Tina Schwichtenberg überzeugte
die Jury durch ihre vielseitigen künstlerischen Ausdrucksmittel, die
einem inhaltlichen Konzept verpflichtet sind. Sie zeigt gegenwartsbezogene
Kunst, d.h. sie setzt sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen
auseinander, die sie in überzeugender Weise bildnerisch umsetzt. Es
gelingt ihr dabei, den Betrachter zu sensibilisieren ohne zu moralisieren." |
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| Für das Jahr 1996/1997
hat die Stadt Soest keinen Stipendiaten gewählt |
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| Andreas M. Kaufmann |
| www.jnwnklmnn.de/kaufm2.htm |
Herr Andreas M. Kaufmann
wird am 20.Juni 1995 zum neuen Stipendiaten der Stadt Soest gewählt.
Die Begründung der Fachjuroren
lautet:
"Andreas M. Kaufmann arbeitet
zeitgemäß und konsequent, indem er die Medien der Bilderzeugung
zur Grundlage seines künstlerischen Schaffens macht. Aus den unterschiedlichsten
Buchvorlagen, die er per Dia auf Hauswände und Parklandschaften projiziert,
setzt er ein Kaleidoskop aus Kunst und Geschichte zusammen. Seine künstlerischen
Entwürfe sind dabei jeweils für die konkreten Ausstellungs
bzw. Inszenierungsrote komponiert. Insbesondere überzeugte auch die
Jury, daß der Stipendiat in Soest neue Orte für seine Inszenierungen
finden wird und umgekehrt manchen städtischen Schauplatz für
die Bürger, zumindest vorübergehend, verändern wird." |
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| Andreas Rosenthal, Münster |
| www.andreas-rosenthal.de |
Andreas Rosenthal
wird am 24.Mai 1994 vom Kulturausschuss der Stadt Soest
zum neuen Stipendiaten für
das Jahr 1994/1995 gewählt.
Die Begründung der Fachjuroren
lautet:
„Mit Andreas Rosenthal zeichnet
die Stadt Soest zum ersten Mal einen Grafiker aus. Mit seinen großen
Formaten nähert sich der Künstler dem Übergang von der Grafik
zur Malerei. Andreas Rosenthal benutzt seine mit Wachs beschichteten und
anschließend mit schwarzer Farbe überzogenen Papierbahnen dazu,
ganze Räume unmittelbar mit Zeichnung zu gestalten. Er überzeugt
durch die Kraft seiner sensiblen, feinnervigen Linienführung, die
Kunstwerke von höchstem ästhetischen Reiz hervorbringt." |
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| Matthias Kunkler, Raesfeld |
| www.matthias-kunkler.de |
Matthias Kunkler wird am
25.Mai 1993 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zum neuen Stipendiaten
für das Jahr 1993/1994 gewählt.
Die Begründung der Fachjuroren
lautet wie folgt:
„Der Künstler überzeugt
durch die Auseinandersetzung mit der Farbe, die seinen Arbeiten Kraft und
Ausdruck verleiht. Die Farbe wird auf die unterschiedlichsten Materialien
angewendet, die es dem Künstler ermöglichen, Kleinformatiges
und Großräumiges in gleicher Weise überzeugend zu schaffen.
Form und Qualität der Farbe sind der Kern seiner dynamischen Kunst." |
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| Matthias Alfen, Berlin |
| www.matthiasalfen.com |
Matthias Alfen wird am 25.Mai
1993 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zum neuen Stipendiaten für
das Jahr 1993/1994 gewählt.
Die Fachjuroren haben sich
von der sehr geschlossenen Gesamtdarstellung der Zeichnungen wie der Skulpturen
überzeugen lassen. Erfreut waren sie nachhinein darüber, daß
die Wahl zum ersten Mal auf einen Bildhauer fiel. |
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| Christiane Schauder, Mainz |
| www.galerie-haas.de/html/schauder_vita.htm |
Christiane Schauder wird
am 16.Mai 1991 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zur Stipendiatin für
das Jahr 1991/1992 gewählt.
Die Begründung der Fachjuroren
lautet wie folgt:
„ Die großformatigen
neueren Arbeiten von Christiane Schauder aus den Jahren 1990/1991 zeichnen
sich durch sicheren Umgang mit einer sparsamen Farbpalette aus. Sie versteht
es, durch die verschiedenen übereinander gelegten Farbschichten nuancierte
Raumtiefen zu erlangen. Zugleich gestaltet sie ihre Öl-Bilder so,
daß diese neben ihren eigenen auch mit anderen Arbeiten korrespondieren
und dadurch eine neue Raumdimension hervorrufen.
Die Großzügigkeit
ihrer Pinselführung durch hintereinander gestaffelte Farbflächen
verleihen den Bildern eine starke Ausdruckskraft und Vitalität. " |
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| Eva-Maria Joeressen, Münster |
| www.montag-stiftung.de/
crmf_public/vita_joeressen_de.php |
Eva-Maria Joeressen wird
am 17.Mai 1990 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zur neuen Stipendiatin
für das Jahr 1990/1991 gewählt
Die Begründung der Fachjuroren
lautet wie folgt:
„Die Stipendiatin zeichnet
sich aus durch neue, ungewöhnliche Ideen und die Verwendung alltäglicher,
gegensätzlicher Materialien in der Bearbeitung und Bewältigung
des künstlerischen Problems von Licht und Schatten. Sie zeigt sich
offen für die Aufnahme umwelt- und umgebungsbedingter Faktoren in
ihre derzeitige Werkphase. Auch die von der heutigen Kunst zum Teil vernachlässigten
Eleganz, die im bisherigen Werk der Stipendiatin sehr wohl ihren Niederschlag
findet, verheißt für die künftige Arbeitsphase in Soest
sicherlich neue qualitätsvolle und kreative Lösungen.“ |
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| Hans-Ulrich Weiss, Braunschweig |
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| Hans-Ulrich Weiss
wird am 24.Mai 1989 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zum neuen Stipendiaten
für das Jahr 1989/1990 gewählt
Die Begründung der Fachjury
lautet wie folgt:
„Der Stipendiat zeichnet
sich aus durch ein hervorragendes zeichnerisches Können. Originalität
und eigenwillige Experimentierfreudigkeit in anderen Techniken und unterschiedlichen
Medien, sowie einen hohen Qualitätsgrad in der Bewältigung der
Themen.
Auffällig ist auch
der hohe Niveauanspruch, den der Künstler bei der Auseinandersetzung
mit alltäglicher, schlichter Thematik an seine Arbeiten stellt. Er
befindet sich erkennbar in einer Entwicklungsphase, die in Bezug auf eine
Weiterentwicklung sicher noch interessante Aspekte erwarten lässt.“ |
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| Gerhard Scharnhorst |
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| Gerhard Scharnhorst wird
am 18.Februar 1988 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zum Stipendiaten
für das Jahr 1988/1989 gewählt.
Zu seiner Wahl gab es keine
explizite Begründung der Fachjury |
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