Wilhelm Morgner
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Nele-Marie Gräber
Die  Jury zur Vergabe WMS 2014, Dr. Eva Schmidt, Dr. Friedrich Meschede und Dr. Eva-Maria Joeressen,  hat am  29.November 2013, der in Karlsruhe lebenden Künstlerin Nele-Marie Gräber, das  Wilhelm-Morgner-Stipendium 2014 zuerkannt 
Nele-Marie Gräber arbeitet in den Bereichen Objekt- kunst, Installation, Performance, Zeichnung und Fotografie.
Die Jury zu Nele-Marie Gräber: „In ihren Arbeiten vollzieht sich eine Transformation heterogener Materialien zu erzählerischen Gebilden. Die Alltags- welt wird bildwürdig, oft mit hintergründigen Titeln. 
In der Tradition der surrealistischen Objektkunst stehend, erweitert sie das Repertoire der Formen und Materialien bis hin zu Performances im öffentlichen Raum.“

Esther Ernst
Die Jury zur Vergabe des Wilhelm-Morgner- Stipendiums hat am 18.November 2011 der in Berlin lebenden Künstlerin Esther Ernst das Wilhelm- Morgner-Stipendium für das Jahr 2012 zuerkannt. 
Esther Ernst ( geboren 1977 in Basel ) überzeugte die Jury mit ihren Zeichnungen, in denen sie von persönlichen erzählerischen Momenten ausgehend, großformatige Bilderwelten entwirft.
In einem additiven Verfahren komponiert sie assoziativ teils beobachtete, teils surreale Eindrücke. 
Die Jury wurde beeindruckt durch die Qualität der Ausführung und deren künstlerischen Intensität.
 

Adriane Wachholz

Am 3.November 2009 hat die Jury zur Vergabe des Wilhelm-Morgner-Stipendiums unter dem Vorsitz von Dr. Zdenek Felix einstimmig beschlossen, das
Wilhelm-Morgner-Stipendium 2010 an Adriane Wachholz zu vergeben. 
In der Würdigung der Jury heißt es:
Ausschlaggebend für diese Entscheidung war nicht  nur die akribische Detailarbeit der Künstlerin, wie sie in ihren Arbeiten zum Ausdruck kommt,
sondern auch die inhaltliche Breite von Themen, die in den Bildern und bemalten Objekten der Künstlerin zu erkennen ist. Ihr Interesse bewegt sich zwischen Installation und klassischer Zeichnung, wobei sie das Zweidimensionale wesentlich erweitert.
Adrienne Goehler
Dr. Zdenek Felix
Dr. Helmut Knirim
Rabea Eipperle
Mehr zu Adriane Wachholz und ihrer Abschluss- ausstellung in Soest unter www.ikst-soest.de
unter Aktuelles
Adriane Wachholz, Dortmund
www.adrianewachholz.de/

Rabea Eipperle

Rabea Eipperle, Berlin, wurde am 16.November 2007 zur Wilhelm-Morgner-Stipendiatin 2008 gewählt.
In der Würdigung der Jury des Wilhelm- Morgner-Stipendiums:
Die Künstlerin Rabea Eipperle aus Berlin hat das Wilhelm-Morgner-Stipendium 2008 erhalten. Die Jury hat ihre Beschäftigung mit Fotografie und Video gewürdigt, wobei sie besonders ihren Humor und Ironie hervorgehoben hat. Die Arbeit von Rabea Eipperle handelt von gesellschaftlichen Mustern, Rollen und medialen Stereotypen die oft sexualisiert sind. Bilder die in ihren Videos und Fotos entstehen stellen eine Mischung aus verschiedenen Klischees aber auch den Neuerfindungen im Moment der künstlerischen Realisierung dar. Für die Künstlerin ist es wesentlich, den engen Rahmen des Studios zu sprengen und mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.
Die Menschen, die in ihren Fotos und Videos mitwirken, sind authentische Personen, die aber von der Künstlerin in verfremdete Zusammenhänge gestellt werden. Die inszenierte Form prägt zur Irritation und zugleich zur Annäherung an die gelebte Wirklichkeit bei. 
 

Corinna Korth

Frau Corinna Korth wird am 25. November 2006 zur Wilhelm-Morgner-Stipendiatin 2006/2007 gewählt.

Die Künstlerin wird während des Aufenthalts in Soest ein Projekt weiterführen, bei dem sie die Rolle des Wolfes in Fiktion und Realität analysiert. Das Projekt ist zum einen selbstinszenatorisch angelegt - so wird die Künstlerin zu einem "Mischwesen" aus Wolf und Mensch. Zum anderen stützt Corinna Korth ihr Projekt auf literatur- und naturwissenschaftliche, soziologische und mythologische Recherchen und entlehnt Modelle und Methoden aus den entsprechenden Disziplinen. Corinna Korth hat mit Obsessivität und Leidenschaft dieses Projekt seit langer Zeit kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei verschmelzen Künstlerexistenz und Kunstschaffen, Prozess und Ergebnis in eine nicht zu trennende Einheit. 

 

Tina Schwichtenberg
www.tina-schwichtenberg.de

Frau Tina Schwichtenberg wird am 12.Februar 1997 zur neuen Stipendiatin der Stadt Soest gewählt.

Die Begründung der Fachjuroren lautet:

"Tina Schwichtenberg überzeugte die Jury durch ihre vielseitigen künstlerischen Ausdrucksmittel, die einem inhaltlichen Konzept verpflichtet sind. Sie zeigt gegenwartsbezogene Kunst, d.h. sie setzt sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinander, die sie in überzeugender Weise bildnerisch umsetzt. Es gelingt ihr dabei, den Betrachter zu sensibilisieren ohne zu moralisieren."


Für das Jahr 1996/1997 hat die Stadt Soest keinen Stipendiaten gewählt

Andreas M. Kaufmann
www.jnwnklmnn.de/kaufm2.htm

Herr Andreas M. Kaufmann wird am 20.Juni 1995 zum neuen Stipendiaten der Stadt Soest gewählt. 

Die Begründung der Fachjuroren lautet:

"Andreas M. Kaufmann arbeitet zeitgemäß und konsequent, indem er die Medien der Bilderzeugung zur Grundlage seines künstlerischen Schaffens macht. Aus den unterschiedlichsten Buchvorlagen, die er per Dia auf Hauswände und Parklandschaften projiziert, setzt er ein Kaleidoskop aus Kunst und Geschichte zusammen. Seine künstlerischen Entwürfe sind dabei jeweils für die konkreten Ausstellungs  bzw. Inszenierungsrote komponiert. Insbesondere überzeugte auch die Jury, daß der Stipendiat in Soest neue Orte für seine Inszenierungen finden wird und umgekehrt manchen städtischen Schauplatz für die Bürger, zumindest vorübergehend, verändern wird."


Andreas Rosenthal, Münster
www.andreas-rosenthal.de

Andreas Rosenthal  wird am 24.Mai 1994 vom Kulturausschuss der Stadt Soest 
zum neuen Stipendiaten für das Jahr 1994/1995 gewählt. 

Die Begründung der Fachjuroren lautet:

„Mit Andreas Rosenthal zeichnet die Stadt Soest zum ersten Mal einen Grafiker aus. Mit seinen großen Formaten nähert sich der Künstler dem Übergang von der Grafik zur Malerei. Andreas Rosenthal benutzt seine mit Wachs beschichteten und anschließend mit schwarzer Farbe überzogenen Papierbahnen dazu, ganze Räume unmittelbar mit Zeichnung zu gestalten. Er überzeugt durch die Kraft seiner sensiblen, feinnervigen Linienführung, die Kunstwerke von höchstem ästhetischen Reiz hervorbringt."


Matthias Kunkler, Raesfeld
www.matthias-kunkler.de

Matthias Kunkler wird am 25.Mai 1993 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zum neuen Stipendiaten für das Jahr 1993/1994 gewählt. 

Die Begründung der Fachjuroren lautet wie folgt:

„Der Künstler überzeugt durch die Auseinandersetzung mit der Farbe, die seinen Arbeiten Kraft und Ausdruck verleiht. Die Farbe wird auf die unterschiedlichsten Materialien angewendet, die es dem Künstler ermöglichen, Kleinformatiges und Großräumiges in gleicher Weise überzeugend zu schaffen. Form und Qualität der Farbe sind der Kern seiner dynamischen Kunst."


Matthias Alfen, Berlin

Matthias Alfen wird am 25.Mai 1993 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zum neuen Stipendiaten für das Jahr 1993/1994 gewählt. 

Die Fachjuroren haben sich von der sehr geschlossenen Gesamtdarstellung der Zeichnungen wie der Skulpturen überzeugen lassen. Erfreut waren sie nachhinein darüber, daß die Wahl zum  ersten Mal auf einen Bildhauer fiel.


Christiane Schauder, Mainz

Christiane Schauder wird am 16.Mai 1991 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zur Stipendiatin für das Jahr 1991/1992  gewählt. 

Die Begründung der Fachjuroren lautet wie folgt:

„ Die großformatigen neueren Arbeiten von Christiane Schauder aus den Jahren 1990/1991 zeichnen sich durch sicheren Umgang mit einer sparsamen Farbpalette aus. Sie versteht es, durch die verschiedenen übereinander gelegten Farbschichten nuancierte Raumtiefen zu erlangen. Zugleich gestaltet sie ihre Öl-Bilder so, daß diese neben ihren eigenen auch mit anderen Arbeiten korrespondieren und dadurch eine neue Raumdimension hervorrufen.
Die Großzügigkeit ihrer Pinselführung durch hintereinander gestaffelte Farbflächen verleihen den Bildern eine starke Ausdruckskraft und Vitalität. "


Eva-Maria Joeressen, Münster
www.montag-stiftung.de/ crmf_public/vita_joeressen_de.php

Eva-Maria Joeressen wird am 17.Mai 1990 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zur neuen Stipendiatin für das Jahr 1990/1991 gewählt 

Die Begründung der Fachjuroren lautet wie folgt:

„Die Stipendiatin zeichnet sich aus durch neue, ungewöhnliche Ideen und die Verwendung alltäglicher, gegensätzlicher Materialien in der Bearbeitung und Bewältigung des künstlerischen Problems von Licht und Schatten. Sie zeigt sich offen für die Aufnahme umwelt- und umgebungsbedingter Faktoren in ihre derzeitige Werkphase. Auch die von der heutigen Kunst zum Teil vernachlässigten Eleganz, die im bisherigen Werk der Stipendiatin sehr wohl ihren Niederschlag findet, verheißt für die künftige Arbeitsphase in Soest sicherlich neue qualitätsvolle und kreative Lösungen.“


Hans-Ulrich Weiss, Braunschweig
Hans-Ulrich Weiss  wird am 24.Mai 1989 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zum neuen Stipendiaten für das Jahr 1989/1990 gewählt 

Die Begründung der Fachjury lautet wie folgt:

„Der Stipendiat zeichnet sich aus durch ein hervorragendes zeichnerisches Können. Originalität und eigenwillige Experimentierfreudigkeit in anderen Techniken und unterschiedlichen Medien, sowie einen hohen Qualitätsgrad in der Bewältigung der Themen.
Auffällig ist auch der hohe Niveauanspruch, den der Künstler bei der Auseinandersetzung mit alltäglicher, schlichter Thematik an seine Arbeiten stellt. Er befindet sich erkennbar in einer Entwicklungsphase, die in Bezug auf eine Weiterentwicklung sicher noch interessante Aspekte erwarten lässt.“


Gerhard Scharnhorst
Gerhard Scharnhorst wird am 18.Februar 1988 vom Kulturausschuss der Stadt Soest zum Stipendiaten für das Jahr 1988/1989  gewählt.
Er ist der erste Stipendiat des Wilhelm-Morgner- Stipendiums, initiiert durch die
INGRID KIPPER-STIFTUNG SOEST

Jury: 
Mitglieder der INGRID KIPPER-STIFTUNG und des Kulturausschusses der STADT SOEST

Gutachten vom 19.02.1988: 
„Eine überaus kraftvolle malerische Gestik, die Farbpalette voll ausnutzend. Trotz des spontanen
Duktus ergeben sich bei der malerischen Aktion keine durch Flüchtigkeit entstandenen Schwach- stellen. Die Formenabläufe sind im Wesentlichen abhängig von spontanen Farb- modulationen, die wiederum über die gegenständlichen Formen hinaus die Bildfläche in ein dynamisches Spannungsfeld verwandeln. Die Gegenständlichkeit hat nichts Abbildhaftes und löst sich in der malerisch bestimmten Organisationsform des Bildes auf. Die Eigenständigkeit liegt hier nicht nur in der Erfindung neuer bildnerischer Organisationsformen und der Wahl des Sujets, sondern vielmehr in der Weiter- führung expressiver Formen und Inhalte der neuen Kunst mit eigenen malerischen Sprachmitteln.“ (Siegfried E. Fuchs)


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