1897
Morgner besucht die evangelische
Volksschule in Soest. Der regelmäßige Schulbesuch behagt dem
Jungen nicht besonders, er streift lieber in den Gassen seiner Heimatstadt
und auf den angrenzenden Feldern umher, als mit anderen Kindern zu spielen.
Ein Farbkasten, den er von seiner Mutter geschenkt bekommen hatte (3),
begeistert ihn derart, dass er alles in seiner Umgebung malt und die Schule
nur noch als lästige Notwendigkeit betrachtet.
1900
In Wilhelms Schulzeugnis
des Sommerhalbjahres findet man in Zeichnen die Note „ziemlich gut“ sowie
unter Bemerkung: „W. ist oft recht träumerisch!“
1901
Frau Morgner, die es gern
sähe, wenn ihr Sohn Pfarrer würde, schickt den Jungen auf das
Archigymnasium Soest.
1904
Erste erhaltene Skizzen
in Skizzenbuch und Heften. Morgner zieht sich durch Zeichnungen und Karikaturen
seiner Lehrer, die auch in den Folgejahren seiner Zeit am Archigymnasium
entstehen, den Unmut der Konferenz und „barbarische Hiebe“ zu. |